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Zum Augentraining-Kurs

Orientierung für deine Augen

Mit Augentraining endlich wieder entspannter sehen.

Augenübungen, Entspannung und bessere Sehgewohnheiten können belastete Augen unterstützen und Sehproblemen vorbeugen. Hier findest du deinen Einstieg.

Menschen bei einfachen Augenübungen
Augen entspannen Bewusst sehen Sehgewohnheiten verbessern Fundiertes Wissen

So findest du deinen Einstieg

Augentraining ist kein starres System.

Manche Übungen entspannen, andere schulen Bewegung, Fokus oder Wahrnehmung. Wähle den Bereich, der gerade zu dir passt.

Die wichtigsten Bereiche des Augentrainings

Beliebte Augenübungen

Ein guter Startpunkt: bewährte Übungen, die viele Leser zuerst ausprobieren. Sie reichen von der Augenentspannung über die Augenmassage bis zum gezielten Training der Augenmuskulatur. Dazu kommen einfache Sehtests und Online-Augentraining für zu Hause.

Frau bei einer Augenübung
Training

Augen Yoga

Zehn Übungen, die Augen entspannen und die Wahrnehmung schulen.

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Fernblick-Übung in der Natur
Entspannung

Fernblick

Den Blick regelmäßig in die Ferne schweifen lassen und die Augen lösen.

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Übung zur Blickrichtung
Training

Blinzeltraining

Bewusstes Blinzeln gegen trockene, überanstrengte Bildschirm-Augen.

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Online-Augentraining am Bildschirm
Training

Rasterbrille

Wie die Lochbrille wirkt, und was du realistisch erwarten kannst.

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Palmieren – Augen mit den Handflächen abdecken
Entspannung

Palmieren

Die Augen mit den warmen Handflächen abdecken und vollständig ausruhen.

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Tibetisches Rad – Augenübung
Training

Tibetisches Rad

Den Augen mit dem alten Bewegungsmuster Geschmeidigkeit zurückgeben.

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Realistisch eingeordnet

Wann ist Augentraining sinnvoll?

Augentraining wirkt bei vielen Beschwerden, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung. Entscheidend ist, realistisch zu unterscheiden, wo Übungen wirklich etwas bewegen und wo sie vor allem unterstützen.

Bei der Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang, sodass die Lichtstrahlen schon vor der Netzhaut zusammentreffen und entfernte Dinge unscharf werden. Im Augentraining nach William Bates geht man davon aus, dass bessere Sehgewohnheiten und ein Training der Muskulatur zu klarerem Sehen führen und so einer weiteren Verschlechterung entgegenwirken können.

Im Gegensatz zur Kurzsichtigkeit ist der Augapfel hier leicht verkürzt, die Lichtstrahlen treffen erst hinter der Netzhaut zusammen. Dadurch werden nahe Gegenstände schlechter wahrgenommen. Augentraining kann die Weitsichtigkeit nicht rückgängig machen, Entspannungsübungen helfen aber gegen Begleiterscheinungen wie angestrengte Augen.

Mit den Jahren wird die Augenlinse fester und wölbt sich fürs Nahsehen schwerer. Diese natürliche Entwicklung lässt sich kaum vollständig aufhalten, regelmäßiges Training kann sie aber abmildern: Es hält die Naheinstellung beweglich und entlastet die Augen spürbar. Wer früh dranbleibt, kann sich die vorhandene Nahsicht oft länger erhalten.

Eine Hornhautverkrümmung kann angeboren sein oder erst im Erwachsenenalter auftreten und sorgt für unscharfes Sehen in Nähe und Ferne. Übungen wie das Tibetische Rad sprechen die Augenmuskulatur gleichmäßig an und können das Sehen unterstützen. Viele empfinden ihre Augen dadurch entspannter und ihre Wahrnehmung klarer.

Vor allem im Büroalltag klagen viele über müde und trockene Augen, weil lange Bildschirmarbeit den Augen Höchstleistungen abverlangt. Hier wirkt Augentraining besonders gut: Entspannungsübungen, bewusstes Gähnen, Palmieren und Blinzeltraining befeuchten und entlasten die Augen oft schon nach kurzer Zeit.

Unterschiedlich starke Augenmuskeln können zum Schielen führen. Gerade bei einem latenten Schielen kann gezieltes Training viel bewirken: Konvergenz-, Entspannungs- und Beidäugigkeitsübungen verbessern das Zusammenspiel und die Beweglichkeit der Augenmuskeln.

Von ungleicher Augenstärke spricht man, wenn ein Auge weitsichtig und das andere kurzsichtig ist. Das fordert das Gehirn dauerhaft. Mit den richtigen Übungen lassen sich die Augenmuskeln trainieren und das Zusammenspiel beider Augen anpassen, sodass das Sehen ausgeglichener werden kann.

Eine erhöhte Lichtempfindlichkeit kann verschiedene Auslöser haben. Mit Entspannungsübungen wie Palmieren und einer behutsamen Gewöhnung an Licht lassen sich überreizte Augen oft beruhigen. Bei anhaltenden Beschwerden lohnt es sich, die Ursache zusätzlich ärztlich abklären zu lassen.

Das Prinzip dahinter

Wie funktioniert Augentraining?

Beim Augentraining geht es darum, Sehgewohnheiten bewusster zu machen, belastete Augen zu entspannen und einseitigen visuellen Belastungen entgegenzuwirken.

Augentraining beruht auf einem einfachen Gedanken. Unsere Augen sind den ganzen Tag fast ausschließlich auf kurze Distanz eingestellt, auf Bildschirm, Buch oder Smartphone. Der Ziliarmuskel, der die Linse für das Nahsehen krümmt, bleibt dabei dauerhaft angespannt, und auch die äußeren Augenmuskeln bewegen sich kaum. Augentraining setzt genau hier an: Es macht diese einseitige Belastung bewusst, gibt den Augen mit Entspannungsübungen wie Palmieren regelmäßig Ruhe und bringt mit Fokuswechseln und Bewegung wieder Abwechslung ins Sehen.

Die meisten heute verbreiteten Übungen gehen auf den amerikanischen Augenarzt William Bates zurück, der schon vor über hundert Jahren das entspannte, bewegliche Sehen in den Mittelpunkt stellte. Später kamen weitere Ansätze hinzu, etwa das russische Augentraining nach Norbekow oder die Arbeit von Leo Angart. Sie unterscheiden sich im Detail, teilen aber dieselbe Grundidee: Wer seine Sehgewohnheiten bewusster gestaltet, entlastet die Augen spürbar. Übungen können viel zur Entspannung und Beweglichkeit beitragen, eine notwendige Brille ersetzen sie aber nicht automatisch.

1

Sehgewohnheiten bewusst machen

Erkennen, wann und wie deine Augen täglich belastet werden, meist durch starre Bildschirmnähe.

2

Augen gezielt entspannen

Mit ruhigen Übungen wie Palmieren und Fernblick die Anspannung regelmäßig lösen.

3

Belastung ausgleichen

Bewegung, Fokuswechsel und Wahrnehmung trainieren, um einseitigem Sehstress entgegenzuwirken.

Dein Ziel bestimmt den Weg

Welches Ziel hast du?

Ob du deine Augen vor allem gesund und entspannt halten oder deine Sehschärfe verbessern und langfristig deine Brille schwächer machen willst: dein Ziel entscheidet, welcher Weg der richtige ist.

Ziel: Gesunde, entspannte Augen

Klassisches Augentraining

Die meisten Übungen setzen auf Beweglichkeit und Entspannung. Sie lockern die Augenmuskeln und den Ziliarmuskel, lösen Verspannungen und beugen müden Bildschirm-Augen vor.

  • Die Augenmuskeln beweglich halten
  • Den Ziliarmuskel entspannen
  • Müde, gereizte Augen entlasten
  • Verspannungen vorbeugen

Ziel: Sehstärke verbessern · Brille wegtrainieren

Direkt an der Sehschärfe trainieren

Unser Kurs bleibt nicht bei der Entspannung stehen. Er trainiert gezielt deine Sehschärfe und verschiebt deine persönliche Schärfegrenze Schritt für Schritt, strukturiert und mit sichtbarem Fortschritt.

  • Direkt an der Sehschärfe ansetzen
  • Die Schärfegrenze Schritt für Schritt verschieben
  • Aufeinander aufbauender, strukturierter Aufbau
  • Fortschritt messbar machen

Strukturiert statt planlos

Bereit für ein geführtes Training?

Der Vision-Code-Kurs bündelt alle Bausteine zu einem aufeinander aufbauenden System, mit Lektionen, Werkzeugen und Fortschrittsverfolgung.

Vorschau des Vision-Code-Kurses